Geimpft, gechippt und entwurmt
Mit EU-Heimtierausweis
Nach positiver Vorkontrolle und mit Schutzvertrag gegen eine Schutzgebühr
Aus dem kleinen Welpen mit den viel zu großen Ohren ist inzwischen ein schlanker, wunderschöner Junghund geworden.
Finn wurde vermutlich Anfang Februar 2026 geboren. Er ist ein Sohn von Sally und ein Bruder von Ron und lebt derzeit noch in Griechenland.
Wer seine früheren Welpenbilder mit den heutigen Aufnahmen vergleicht, erkennt ihn sofort wieder – und gleichzeitig kaum noch. Aus dem kleinen Hundebuben ist ein langbeiniger junger Rüde geworden. Geblieben sind seine warmen Augen, die langen Schlappohren und der feine Gesichtsausdruck, der Finn unverwechselbar macht.
Auf den aktuellen Fotos wirkt Finn aufmerksam und eher ruhig. Er beobachtet viel und scheint nicht der Hund zu sein, der sich unbedingt in den Vordergrund drängen muss. Mehr möchten wir daraus bewusst nicht ableiten, denn Finn soll nicht durch einen erfundenen Charakter vermittelt werden. Erst in einem eigenen Zuhause wird sich zeigen, welche Seiten noch in ihm stecken.
Und genau darin liegt vielleicht auch das Schöne an einem jungen Hund wie Finn: Seine Geschichte ist noch längst nicht fertig geschrieben.
Finn kennt bisher vor allem das Leben mit anderen Hunden und die Bedingungen vor Ort. Ein normales Familienleben mit Spaziergängen, Straßenverkehr, Haushaltsgeräuschen, Besuch und all den kleinen Dingen unseres Alltags wird für ihn teilweise neu sein. Seine zukünftigen Menschen sollten ihm deshalb Zeit geben und nicht erwarten, dass am ersten Tag schon alles selbstverständlich funktioniert.
Seine Mama Sally bringt optisch deutliche Jagdhundanteile mit. Auch Finns Körperbau und seine langen Ohren lassen diese Herkunft erkennen. Deshalb sollte man davon ausgehen, dass sich bei ihm Jagdtrieb entwickeln kann oder bereits vorhanden ist.
Das bedeutet nicht, dass Finn deshalb schwieriger ist – aber es gehört zu ihm und sollte bei der Entscheidung für ihn berücksichtigt werden. Menschen, die gern draußen unterwegs sind, Freude an Training haben und ihren Hund nicht einfach „nebenher laufen lassen“ möchten, könnten sehr gut zu ihm passen.
Finn ist inzwischen aus dem klassischen Welpenalter heraus – und genau das kann ein Vorteil sein.
Man sieht bereits viel besser, wie er körperlich einmal werden könnte. Er ist kein winziges Überraschungspaket mehr, sondern ein junger Hund mit eigener Ausstrahlung.
Was an Finn sofort auffällt, ist nicht irgendeine spektakuläre Geschichte. Es ist vielmehr seine Erscheinung: dieser feine Kopf, die langen Ohren, sein schlanker Körper und dieser ruhige, fast ein wenig nachdenkliche Blick.
Finn muss nicht der Lauteste sein, damit man ihn wahrnimmt.
Menschen, die einen jungen Hund suchen, den sie noch ganz wesentlich prägen und begleiten können, finden in ihm vielleicht genau den richtigen Gefährten.
Für Finn wünschen wir uns Menschen, die Freude an einem aktiven Leben mit Hund haben und gleichzeitig genügend Geduld mitbringen.
Menschen, die ihm zeigen, wie unser Alltag funktioniert. Die mit ihm trainieren, aber nicht erwarten, dass alles sofort klappt. Die ihm Orientierung geben, ohne ihn ständig zu kontrollieren.
Aufgrund seiner vermuteten Jagdhundanteile wäre es schön, wenn seine zukünftigen Menschen bereit wären, sich mit Themen wie Rückruf, Schleppleine, Impulskontrolle und sinnvoller Beschäftigung auseinanderzusetzen.
Ein sicher eingezäunter Garten wäre schön, ist aber kein Muss, wenn Finn ansonsten genügend Bewegung und Beschäftigung bekommt.
Wichtiger ist etwas anderes:
Menschen, die sich bewusst für Finn entscheiden – und nicht einfach nur für irgendeinen jungen Hund.
Finn hat noch fast sein gesamtes Leben vor sich.
Er wartet nicht auf perfekte Menschen. Aber auf Menschen, die Verantwortung übernehmen, ihm Zeit geben und neugierig darauf sind, welchen Hund sie in den kommenden Monaten und Jahren an ihrer Seite kennenlernen werden.
Vielleicht sind es genau seine langen Ohren, die dich zuerst aufmerksam machen.
Und vielleicht ist es am Ende Finn selbst, der dich bleiben lässt. 💛
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