❤️ Was ist die Herzwurmerkrankung?
Die Herzwurmerkrankung (Dirofilariose) wird durch den Parasiten Dirofilaria immitis verursacht und durch den Stich infizierter Stechmücken übertragen.
Anders als bei der Hautwurmerkrankung siedeln sich die Parasiten nicht im Unterhautgewebe an, sondern entwickeln sich in den Lungenarterien und im Herzen des Hundes. Dort können sie schwere Schäden verursachen und unbehandelt lebensbedrohlich werden.
Besonders häufig kommt die Erkrankung in südlichen Ländern Europas vor. Durch Reisen mit Hunden und den Import von Tierschutzhunden wird sie jedoch zunehmend auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz festgestellt.
Wird die Erkrankung früh erkannt und tierärztlich behandelt, bestehen heute deutlich bessere Behandlungsmöglichkeiten als noch vor einigen Jahren.
Das Wichtigste auf einen Blick
Die wichtigsten Informationen zur Herzwurmerkrankung auf einen Blick – von der Übertragung über mögliche Symptome bis hin zu Diagnose und Betreuung.
💉 Übertragung
Durch den Stich infizierter Stechmücken.
🫀 Befall
Die Würmer entwickeln sich in Herz und Lungenarterien.
🔬 Diagnose
Nachweis durch Bluttests und weitere Untersuchungen.
⚠️ Früherkennung
Regelmäßige Tests verbessern die Behandlungschancen deutlich.
💉 Wie wird die Herzwurmerkrankung übertragen?
Die Herzwurmerkrankung wird durch den Stich infizierter Stechmücken übertragen. Nimmt eine Mücke beim Blutsaugen Larven des Parasiten auf und sticht später einen anderen Hund, können die Erreger weitergegeben werden.
Nach der Infektion wandern die Larven über mehrere Monate durch den Körper. Schließlich erreichen sie die Blutgefäße der Lunge und entwickeln sich dort zu erwachsenen Würmern. In schweren Fällen können sich die Parasiten auch bis ins Herz ausbreiten.
Besonders in wärmeren Regionen Europas kommt die Erkrankung häufiger vor. Durch Reisen mit Hunden und den Import von Tierschutzhunden wird sie jedoch auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz zunehmend festgestellt.
🦟 Stechmücken als Überträger
Die Übertragung erfolgt ausschließlich durch den Stich infizierter Stechmücken. Eine direkte Ansteckung von Hund zu Hund ist nicht möglich.
🫀 Entwicklung im Körper
Die Larven wandern über mehrere Monate durch den Körper und entwickeln sich schließlich in den Blutgefäßen der Lunge zu erwachsenen Würmern.
🌍 Zunehmend auch in Mitteleuropa
Die Herzwurmerkrankung kommt vor allem im Mittelmeerraum vor. Durch Reisen und den Import von Hunden wird sie jedoch auch in Mitteleuropa häufiger nachgewiesen.
🔍 Mögliche Symptome
Die Herzwurmerkrankung entwickelt sich meist langsam. Viele Hunde zeigen über Monate oder sogar Jahre keine auffälligen Beschwerden. Mit zunehmender Anzahl der Würmer können jedoch Herz und Lunge stärker belastet werden.
Die Symptome hängen davon ab, wie viele Parasiten sich im Körper angesiedelt haben und wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist. Deshalb sind regelmäßige Tests bei Hunden aus Risikogebieten besonders wichtig.
😴 Müdigkeit und schnelle Erschöpfung
Betroffene Hunde wirken oft weniger belastbar als gewohnt. Spaziergänge oder körperliche Aktivitäten fallen zunehmend schwer.
😮💨 Husten und Atemprobleme
Anhaltender Husten, Kurzatmigkeit oder Atembeschwerden können auftreten, wenn die Parasiten die Blutgefäße der Lunge belasten.
⚖️ Gewichtsverlust und Appetitmangel
Manche Hunde verlieren an Gewicht oder zeigen weniger Appetit. Häufig entwickeln sich diese Veränderungen schleichend.
⚠️ Lange Zeit keine Symptome
Viele Hunde erscheinen trotz Infektion zunächst gesund. Die Erkrankung wird deshalb nicht selten erst bei einer Blutuntersuchung entdeckt.
🩺 Diagnose und Nachweis
Die Herzwurmerkrankung kann durch verschiedene Untersuchungsmethoden festgestellt werden. Da viele Hunde lange Zeit keine Beschwerden zeigen, wird die Infektion häufig im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung entdeckt.
Für eine sichere Diagnose werden Bluttests eingesetzt. Je nach Befund können weitere Untersuchungen sinnvoll sein, um das Ausmaß der Erkrankung besser einzuschätzen und die passende Behandlung zu planen.
🩸 Blutuntersuchung
Wichtige Hinweise auf eine Infektion
✔ Nachweis von Mikrofilarien (Larven) im Blut
✔ Antigentests können erwachsene Herzwürmer erkennen
✔ häufig erster Schritt der Diagnostik
✔ wichtig für die weitere Therapieplanung
⚠ Eine einzelne Untersuchung reicht nicht immer für eine vollständige Beurteilung aus
🩻 Weitere Untersuchungen
Herz und Lunge beurteilen
✔ Röntgenaufnahmen zeigen mögliche Veränderungen
✔ Ultraschall kann Herz und Blutgefäße beurteilen
✔ hilft bei der Einschätzung des Schweregrades
✔ unterstützt die Wahl der richtigen Behandlung
⚠ Umfang und Art der Untersuchungen werden individuell vom Tierarzt festgelegt
💊 Behandlung und Betreuung
Die Behandlung der Herzwurmerkrankung ist heute in vielen Fällen möglich, erfordert jedoch eine sorgfältige tierärztliche Begleitung. Anders als bei einigen anderen Mittelmeerkrankheiten sterben die Parasiten nicht einfach folgenlos ab. Deshalb muss die Therapie gut geplant und überwacht werden.
Welche Behandlung notwendig ist, hängt vom Gesundheitszustand des Hundes, der Anzahl der Würmer und dem Stadium der Erkrankung ab.
💊 Medikamente
Gezielte Behandlung
Gezielte Medikamente helfen dabei, die Parasiten schrittweise zu bekämpfen und das Risiko von Komplikationen zu reduzieren.
🩺 Regelmäßige Kontrollen
Gesundheit überwachen
Regelmäßige Untersuchungen überwachen den Behandlungserfolg und helfen dabei, mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen.
❤️ Gute Behandlungs-chancen
Früh erkannt – gut behandelbar
Wird die Erkrankung rechtzeitig erkannt, können viele Hunde erfolgreich behandelt werden und eine gute Lebensqualität behalten.
🚶 Ruhe während der Therapie
Schonen und glücklich werden
Während der Behandlung ist körperliche Schonung besonders wichtig, um Herz und Kreislauf nicht zusätzlich zu belasten.
❤️ Was bedeutet die Diagnose im Alltag?
Eine Herzwurm-Diagnose ist für viele Hundehalter zunächst beunruhigend. Die Erkrankung sollte ernst genommen werden, bedeutet jedoch nicht automatisch, dass jede Hoffnung verloren ist.
Mit einer individuell abgestimmten Behandlung, regelmäßigen tierärztlichen Kontrollen und etwas Geduld können viele Hunde ihre Lebensqualität erhalten und ihren Alltag weiterhin genießen.
💊 Medikamente zuverlässig geben
Therapie unterstützen
Die verordneten Medikamente sollten genau nach tierärztlicher Anweisung verabreicht werden. Eine konsequente Behandlung ist entscheidend für den Therapieerfolg.
🚶 Ruhephasen einhalten
Herz und Lunge entlasten
Während der Behandlung sollte körperliche Anstrengung möglichst vermieden werden. So kann das Risiko von Komplikationen reduziert werden.
🩺 Kontrolltermine wahrnehmen
Behandlung begleiten
Regelmäßige Untersuchungen helfen dabei, den Verlauf der Therapie zu überwachen und den Gesundheitszustand des Hundes zu beurteilen.
❤️ Hoffnung behalten
Viele Hunde meistern die Erkrankung
Mit der richtigen Behandlung und tierärztlichen Betreuung können viele Hunde trotz Herzwurmerkrankung eine gute Lebensqualität erreichen.
❤️ Ein gutes Leben trotz Herzwurmerkrankung
Die Diagnose einer Herzwurmerkrankung ist zunächst beunruhigend. Dank moderner Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten bestehen heute jedoch deutlich bessere Chancen als noch vor einigen Jahren.
Mit einer frühzeitigen Diagnose, einer individuell angepassten Therapie und regelmäßigen Kontrollen können viele betroffene Hunde ihre Lebensfreude behalten und ihren Alltag weiterhin genießen.
Die Diagnose sollte deshalb nicht abschrecken – vielmehr hilft sie dabei, die bestmögliche Betreuung für den Hund sicherzustellen.